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AUS DER REGION FÜR DIE REGION

Der Pyhrn-Prieler - Das Infomagazin der Urlaubsregion Pyhrn-Priel - Winter 2022/2023

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Wir setzen auf die neue MitarbeiterInnen-Karte!

Die lokale Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen, Pyhrn-Priel sowohl für Gäste als auch für uns Einheimische zu einem liebens- und lebenswerten Ort machen: Das sind unsere Ziele! Aus diesem Antrieb haben wir die neue MitarbeiterInnen-Karte der Urlaubsregion Pyhrn-Priel lanciert. Seit November steht sie für derzeit rund 40 Vergünstigungen im täglichen Leben.

Eine Karte, mit der alle, die in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel arbeiten, zu vergünstigten Konditionen einkaufen, Sportausrüstung ausleihen oder sonstige (Dienst-)Leistungen in Anspruch nehmen können? Und all das ganz unkompliziert und unbürokratisch? Gibt‘s nicht? Gibt’s doch! Und das bereits seit November dieses Jahres. Da haben  wir die neue MitarbeiterInnen-Karte der Urlaubsregion Pyhrn-Priel auf den Markt gebracht!

Was wollen wir mit der MitarbeiterInnen-Karte der Urlaubsregion Pyhrn-Priel erreichen?

Wir wollen …

… die Wertschöpfung in der Region halten und stärken
… ein positives Image für die touristische Arbeitswelt schaffen
… attraktive Vergünstigungen für die Angestellten der regionalen Betriebe bieten
… die Mitarbeiterzufriedenheit verbessern
… ein neues Instrument zur Mitarbeiterakquise schaffen
… das Community-Building stärken
… ein starkes Zeichen des Zusammenhalts in der Region setzen!

Gemeinsam stark – auch in schwierigen Zeiten.

Die MitarbeiterInnen-Karte ist für alle Arbeitnehmer:innen in der Region gedacht – egal, ob sie in Voll- oder Teilzeit  arbeiten oder als Auszubildende tätig sind. Ausgeschlossen ist lediglich, wer über eine Leasingfirma oder sonstige  Subunternehmen beschäftigt ist. Ausgegeben wird die Karte von allen teilnehmenden Betrieben in Pyhrn-Priel.  Diese können, müssen aber nicht als Leistungspartner fungieren.

Übrigens: Die ideale Ergänzung zur MitarbeiterInnen-Karte ist die Pyhrn-Priel SaisonCard. Denn nur so gibt‘s zum  ganzjährigen und unbeschwerten Einkaufsvergnügen auch noch jede Menge sommerlichen Freizeit- und  Outdoorspaß dazu!

Ob Arbeitgeber:in oder Arbeitnehmer:in: Von der neuen MitarbeiterInnen-Karte der Urlaubsregion Pyhrn-Priel  profitieren alle. „Gemeinsam stark – auch in schwierigen Zeiten“ – so lautet unsere Devise.

Welche Unternehmen sind als Partner der MitarbeiterInnen-Karte der Urlaubsregion Pyhrn-Priel schon mit dabei?

Von A wie Autowerkstatt bis S wie Sportartikelverleih: In rund 40 teilnehmenden Betrieben erhaltet ihr bereits  heute attraktive Vergünstigungen. U. a. mit dabei: die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen, Sport 2000 & Spar Markt Huber, der Spitaler Sportstadl, Sport 2000 Werschitz, Intersport Pachleitner, diverse Gastronomie-Betriebe  wie etwa das Restaurant Q in Windischgarsten oder die Lögerhütte auf der Höss, Dilly Fitnessstudio und Golfplatz,  Natur & Mehr, der KFZ-Meisterbetrieb Weisz, die Tischlerei Bernegger, die Bäckerei Landlinger, Trachten-Mode-  Schuhe Hofbaur oder ausgewählte Lagerhaus- Tankstellen. Und natürlich gewähren auch wir vom TVB Pyhrn-Priel  Rabatte – z. B. auf  die regionale Langlauf-Saisonkarte, die Pyhrn-Priel SaisonCard oder auch auf Shop-Textilien und Nalgene-  Trinkflaschen.

Ihr habt Fragen?
Wir freuen uns über eure Nachrichten an helpdesk@pyhrn-priel.net.
Weitere Informationen findet ihr auch hier:

zur Mitarbeiterkarte
© Vorsitzender des Aufsichtsrat Bgm. Gerhard Lindbichler, Nationalpark OÖ Kalkalpen Direktor DI Volkhard Maier und Pyhrn-Priel Geschäftsführerin Mag. (FH) Marie-Louise Schnurpfeil von links nach rechts.
Vorsitzender des Aufsichtsrat Bgm. Gerhard Lindbichler, Nationalpark OÖ Kalkalpen Direktor DI Volkhard Maier und Pyhrn-Priel Geschäftsführerin Mag. (FH) Marie-Louise Schnurpfeil von links nach rechts.

Mag. (FH) Marie-Louise Schnurpfeil

Geschäftsführung Tourismusverband Pyhrn-Priel

Vor ziemlich genau vier Jahren war es so weit: Da erschien der erste „Pyhrn-Prieler“ – unser Infomagazin „aus der Region für die Region“.

Wie viel seitdem hier bei uns passiert ist, wird mir gerade beim Planen der aktuellen Ausgabe und beim Durchblättern  der alten Hefte noch einmal so richtig bewusst: Der Schiederweiher wurde von den ORF Zuschauer:innen zum „schönsten Platz Österreichs“ gekürt.

Beim Weltcup in Hinterstoder konnten wir neue Besucher:innenrekorde – und einen oberösterreichischen Sieger –  feiern. Dank innovativer Konzepte, z. B. in den Bereichen Skitourenlenkung oder Radtourismus, fungieren wir  heute in vielen Bereichen als vielbeachtete Modellregion. Noch in diesem Jahr geht die neue MitarbeiterInnen-Karte an den Start, mit der wir ein starkes Zeichen für die lokale Wertschöpfung setzen (mehr darüber lest ihr auf  dieser Seite) …

Die Liste ist lang und zeigt, wie sehr mein Team und ich uns bei der Realisierung der gesteckten Ziele stets auch auf euch und eure Unterstützung verlassen konnten. Mit dem unbedingten Willen zur Gesprächsbereitschaft und zum Konsens ist es uns in den vergangenen knapp fünf Jahren gemeinsam gelungen, Altlasten abzulegen, Krisen zu  meistern und die Urlaubsregion Pyhrn-Priel für die Zukunft aufzustellen.

Dafür gebührt euch allen mein herzlichster Dank! Gleichzeitig möchte ich diese Zeilen aber auch nutzen, um mich  von euch zu verabschieden. Wie ihr vielleicht schon gehört habt, werde ich mich ab Februar 2023 neuen  Herausforderungen stellen und als Geschäftsführerin des Linz Tourismus fungieren.

Was mir den Abschied ein bisschen leichter macht: Pyhrn-Priel wird mir auch weiterhin Heimat und Wohnort  bleiben. Euch alles Gute – und bis irgendwann und irgendwo in unserer schönen Urlaubsregion.

Eure Marie-Louise Schnurpfeil

© Logo Pyhrn-Priel
Logo der Urluabsregion Pyhrn-Priel
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Logo Hinterstoder
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Logo Wurzeralm
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Moritz Ablinger: Familie bei der Abfahrt im Skigebiet Hinterstoder in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Vater, Mutter und Kind setzen hintereinander zum Schwung auf einer Piste im Skigebiet Hinterstoder in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel an, im Hintergrund verschneite Berge.

Die neue Hössbahn: Aufbruch in eine neue Dimension

Voraussichtlich ab Weihnachten ist in Hinterstoder eine neue 10er-Kabinenumlaufbahn als Zubringer zum  Skigebiet in Betrieb. Für Einheimische und Gäste bedeutet das: bequemer Einstieg direkt vom Parkplatz, geringere Wartezeiten und noch mehr Komfort!

Schneller und bequemer
Bei der neuen Hössbahn handelt es sich um eine moderne Kabinenumlaufbahn, die bis  zu 3.200 Gäste pro Stunde befördern kann. Das entspricht in der Praxis einer 50%igen Kapazitätssteigerung zur  jetzigen Anlage und wird damit zu einer wesentlichen Verkürzung der Wartezeiten in der Talstation führen.

Apropos  „Faktor Zeit“: Für die 2,6 km lange Strecke, die eine Höhendifferenz von 811 m aufweist, benötigt die neue  Hössbahn gerade einmal 6,5 Minuten! Und auch in Sachen Komfort hat sich einiges getan: So befinden sich  die Skiköcher fortan im Inneren der 10er-Kabinen, was das Einsteigen wesentlich bequemer macht.

Diese und viele  weitere Innovationen sind ein wichtiger Schritt, um die touristische Attraktivität von Hinterstoder auch für die  nächsten Jahrzehnte abzusichern und sich den ständig wandelnden Anforderungen erfolgreich zu stellen. 

Intelligentes Seilbahn- und Pistenmanagement
Aber auch der enorme Anstieg der Energiepreise erfordert höchste  Anstrengungen der Seilbahnbetreiber, denn die anfallenden Stromkosten machen einen großen Teil der Betriebskosten aus.

Die neue 10er-Hössbahn wird  aufgrund modernster Technologie durch einen Direktantrieb äußerst energieeffizient geführt, was zu einer  Energiereduktion von 15 % führt. Darüber hinaus setzt die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG auf zahlreiche  weitere Maßnahmen für ein intelligentes und effizientes Seilbahn- und Pistenmanagement.

Dazu zählt z. B. eine  flexible Betriebsführung aufgrund einer angepassten Fahrgeschwindigkeit, die sich an der Auslastung der Gondeln  orientiert. Oder auch die GPSgesteuerte Schneehöhenmessung für eine effizientere Beschneiung. Außerdem wird im Bereich der Mittelstation bereits seit Längerem eine erste Photovoltaikanlage betrieben, die ebenso zu einer Verbesserung der Energiebilanz beiträgt und auch in Sachen Nachhaltigkeit ein bemerkenswertes Zeichen setzt.

Mit Online-Ticket zum günstigeren Skivergnügen
Schon gewusst? Wer sein Ticket vorab am Computer, Tablet oder  Handy kauft, spart bares Geld!

Beim Erwachsenen-Tagesticket beträgt die Ermäßigung 3 Euro gegenüber dem regulären Kassenpreis (Hinterstoder 52 € statt 55 €, Wurzeralm 49 € statt 52 €).

Hat man seine Keycard (Skiticket)  dann erstmal in der Hand, kann sie immer wieder aufgeladen werden, ohne dass man an der Kassa anstehen muss.  Stattdessen geht es direkt vom Parkplatz zur Seilbahn.

Wer (noch) keine Keycard hat, kann sein online  bestelltes Ticket mittels QR-Code am Handy (oder als Ausdruck) bei den Pick-Up-Automaten im Skigebiet abholen. Das geschieht ebenso völlig kontaktlos und ohne Anstellen.

Auch bei den Tickets gibt es etwas Neues ab Dezember:  die AlpineCard! Diese personalisierte KeyCard, ist nicht nur ein Skipass, sondern bietet gleichzeitig auch Zugang zu vielen Vorteilen rund um den perfekten Wintertag in den Bergen (z. B. kostenloser Skitest von  Intersport Pachleitner und vieles mehr). Nähere Infos auf hiwu.at/alpinecard

Den Online-Shop für alle Skitickets  findet man auf der Homepage der Hinterstoder- Wurzeralm Bergbahnen AG.

zur HIWU
© Neue_Höss_Bahn_Fotoquelle_Leitner
Neue_Höss_Bahn__Fotoquelle_Leitner
© Gerhard Lindbichler | Foto: TVB Pyhrn-Priel/Kohlmayr
Gerhard Lindbichler | Foto: TVB Pyhrn-Priel/Kohlmayr

Gerhard Lindbichler

Aufsichtsratvorsitzender Tourismusverband Pyhrn-Priel

144.697 Übernachtungen von November 2021 bis Ende März 2022 und eine durchschnittliche Verweildauer, die gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Tage gesteigert wurde: Die Bilanz der vergangenen Wintersaison hat auch positive Seiten – und ist hoffentlich die letzte, die durch Pandemie und Lockdowns geprägt wurde.

Ungetrübter Sonnenschein also über der Urlaubsregion Pyhrn-Priel?

Leider nein, denn im Februar sorgte die Ankündigung der Bergbahnen, den Betrieb auf der Wurzeralm trotz optimaler Schneebedingungen vorzeitig zu beenden, für jede Menge Ärger. Davon besonders hart betroffen waren vor allem die Gruppen und Schulskikurse, die nach zwei Jahren Corona-Zwangspause endlich wieder zu uns kommen wollten.

Der entstandene Schaden für die Betriebe der Region ist groß und übersteigt die Kosten für einen längeren Skibetrieb auf der Wurzeralm bei weitem. Denn welcher (Schul-) Reiseveranstalter oder Individualgast wird sich in Zukunft noch für einen Aufenthalt in Pyhrn-Priel entscheiden, wenn er sich nicht mehr auf die vorab zugesicherten Saisonzeiten verlassen kann?

Im Sinne eines partnerschaftlichen Miteinanders, vom dem die ganze Region profitiert, sind wir als TVB der Meinung, dass solche Entscheidungen künftig nicht mehr über die Köpfe aller hinweg von einem einzelnen Unternehmen getroffen werden dürfen.

Zum einen ist hier das Land als Subventionsgeber gefordert. Zum anderen muss es aber auch Instrumentarien geben, die uns, als Vertreter sämtlicher touristischer Betriebe, ein Mitspracherecht einräumen. Hierzu wird es intensive Gespräche geben, damit im kommenden Winter wieder Skispaß vom ersten bis zum letzten Saisontag garantiert ist – Skifahren ist und bleibt das Hauptmotiv für Winterurlaub in der Pyhrn-Priel Region.

Gerhard Lindbichler, Vorsitzender des TVB Pyhrn-Priel Aufsichtsrates, zieht Bilanz über den Sommer 2022 und  informiert über anstehende Veränderungen.

331.662 Übernachtungen von Mai bis Ende Oktober und eine durchschnittliche Verweildauer von 2,8 Tagen  stimmen uns sehr positiv. Gegenüber 2019 entspricht das einem Plus von rund 3 % – und gegenüber dem Vorjahr  sogar rund 10 %! Auch rund 7.000 verkaufte SaisonCards – etwa 1.000 mehr als im Vorjahr – bestätigen die  Unternehmungslust der Einwohner:innen der Region und Umgebung. Doch auch wenn wir touristisch gesehen  einen „Sommer wie damals“ erlebt haben, so ist der Ausblick auf die nächsten Monate kein ungetrübter. Nach zwei  Jahren „Zwangspause“ trüben Energiekrise, Inflation und der Mangel an Arbeitskräften die unbeschwerte  Vorfreude auf die bevorstehende Wintersaison. Der Wandel der Zeit ist allseits spürbar.

Und auch im Aufsichtsrat  des TVB gibt es Veränderungen: So ziehe auch ich mich nach vier Jahren vom Amt des Vorsitzenden zurück und ein  neuer Aufsichtsrat wird im Rahmen der Vollversammlung am 24. November gewählt. (Druckschluss für diese  Ausgabe ist am 22. November, daher können wir an dieser Stelle noch kein Ergebnis nennen). Laufende Projekte  und alle internen Abläufe werden weiterhin sichergestellt und kontrolliert.

Ebenso stellt der Aufsichtsrat durch die  Beauftragung einer externen, auf die Tourismusbranche spezialisierten Managementberatung

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die Weichen zur  Neubesetzung des Geschäftsführer:innenpostens. Ausgewählte Bewerber:innen stellen sich dann den Fragen einer  Hearing- Kommission, bestehend aus dem Aufsichtsrat und für diesen Zweck kooptierten Mitgliedern. So soll  Anfang des nächsten Jahres die Leitungsfunktion beim TVB Pyhrn-Priel wieder neu besetzt sein. Marie-Louise  Schnurpfeil, die in dieser Position die letzten 4,5 Jahre tätig war, möchte ich stellvertretend für den Aufsichtsrat  unseren herzlichen Dank und unsere Anerkennung aussprechen. Mit unermüdlichem Engagement hat sie neue  Projekte vorangetrieben und dabei nicht nur ein Höchstmaß an Kompetenz bewiesen, sondern auch ihre  Verbundenheit mit der Region unter Beweis gestellt.

Gerhard Lindbichler
Aufsichtsratsvorsitzender
Tourismusverband Pyhrn-Priel

© v.l.n.r.: Barbara Sitter (NP-Mitarbeiterin), Thomas Lechner (BDO Austria Partner in Linz), Volkhard Maier, Andi Kupfer (Projektleiter Naturschauspiel), Eva Pötzl (GF TVB Steyr und die Nationalpark Region), Hermann Jansenberger (NP Ranger), Andreas Hatze
v.l.n.r.: Barbara Sitter (NP-Mitarbeiterin), Thomas Lechner (BDO Austria Partner in Linz), Volkhard Maier, Andi Kupfer (Projektleiter Naturschauspiel), Eva Pötzl (GF TVB Steyr und die Nationalpark Region), Hermann Jansenberger (NP Ranger), Andreas Hatzenbichler (NP-Alm- und Wiesenmanagement)

„Welterbe Tour Hintergebirge“

Der winterliche Buchenwald hat seinen ganz eigenen Reiz. Auf geführten Ranger:innentouren kann man ihn erleben!

Termine:

So, 22. / 29. Jänner 2023

So, 12. / 26. Februar 2023

Infos & Anmeldung unter

kalkalpen.at

Angekommen in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel

Ein Vierteljahrhundert Nationalpark Kalkalpen sind ein guter Grund zum Feiern! Das dachte sich auch (Noch-)Geschäftsführer Volkhard Maier, der anlässlich des Jubiläums zur Nationalpark-Umrundung lud. In dieser Ausgabe berichtet er über die Highlights der Tour und die Erfolge der vergangenen 25 Jahre.

Sieben Tage, 140 Kilometer, 5.000 Höhenmeter – und all das zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Kajak: Die Umrundung des Nationalparkgebiets ohne motorische Hilfe war eine echte Herausforderung. Und wäre allein gar nicht möglich gewesen.

Deshalb gilt mein Dank allen, die mich begleitet und den Staffelstab am Ende jeden Tages weitergegeben haben. So wie z. B. die Bezirkshauptfrauen von Kirchdorf und Steyr-Land, die Bürgermeister aus der Region, Vertreter diverser Wirtschaftsinitiativen oder die Geschäftsführerinnen der Tourismusverbände „Steyr und die Nationalparkregion“ und „Pyhrn-Priel“.

Unterwegs konnten wir nicht nur die einzigartigen Landschaften genießen, sondern auch interessante Gespräche zu aktuellen Naturschutzthemen führen – und natürlich haben wir auch die Erfolge der vergangenen 25 Jahre Revue passieren lassen.

Angekommen in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel So ist es uns beispielsweise gelungen, das Gebiet des Nationalparks seit der Gründung von 16.509 Hektar auf 20.850 Hektar zu erweitern. Als weiterer Meilenstein gilt die im Jahr 2017 erfolgte Aufnahme unserer alten Buchenwälder in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Diese Auszeichnung beruht auf völkerrechtlichen Vereinbarungen von 194 Staaten und wurde vorher noch keiner anderen Naturstätte in Österreich verliehen!

Mein Tipp übrigens: Ab sofort lassen sich die Buchenwälder auch im Winter auf Ranger:innentouren entdecken!

Stolz bin ich aber auch auf die gute Zusammenarbeit mit den beiden angrenzenden Tourismusverbänden, durch die, über Grenzen hinweg, das touristische Potenzial des Nationalparks voll genutzt werden kann.

Gemeinsame Produkte wie z. B. der Luchs Trail oder das Nationalpark Infobüro in den Räumlichkeiten des TVB in Windischgarsten sind Paradebeispiele für die erfolgreiche Verknüpfung von Naturschutz und touristischer Wertschöpfung.

Diese Entwicklung gilt es durch weitere Kooperationen auf vielen unterschiedlichen Ebenen zu forcieren.

Im Dezember dieses Jahres endet meine Tätigkeit für den Nationalpark Kalkalpen. Nun ist es also an mir, den Staffelstab weiterzugeben. Ich tue dies in der Gewissheit, dass der Nationalpark Kalkalpen nach 25 Jahren in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel angekommen ist. Und das ist ein gutes Gefühl!

© Langlaufen in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Eine Frau zeigt der Anderen die Saisonkarte für das Langlaufen in Pyhrn-Priel.

Ab auf die Loipe!

Ihr könnt den ersten Schnee schon riechen und eure Langlaufski sind auch schon frisch gewachst? Dann fehlt euch vielleicht nur noch die Langlaufsaisonkarte der Urlaubsregion Pyhrn-Priel zum Loipenglück. Sie ist in allen Tourismusinformationen sowie in unserem Onlineshop erhältlich.

Mit der Karte leistet ihr einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung unseres 120 km umfassenden Loipennetzes in vier Höhenanlagen. Als Schlüssel zu den Talloipen Hinterstoder, Windischgarsten, Roßleithen, Edlbach, Spital am Pyhrn und der Oberwenger Höhenloipe fungiert die regionale LanglaufSaisonkarte um 44 Euro.

Wer sich für die überregionale Variante um 66 Euro entscheidet, kann zusätzlich auch noch die Biathlon- und Langlaufarena Pyhrn-Priel – Rosenau und das Langlaufzentrum Liezen-Pyhrn nutzen. Die Tageskartengebühr für die Loipen in PyhrnPriel beträgt 6,50 Euro.

Die Benutzung der Höhenloipen auf der Wurzeralm und den Hutterer Böden ist kostenlos. Kinder bis 18 Jahre und Menschen mit Beeinträchtigung (Ausweis) können alle Loipen frei benützen.

Mehr Infos:

zum Langlaufen
© Langlauf Saisonkarten Pyhrn-Priel
Langlauf Saisonkarten Pyhrn-Priel
© FRANZI | Foto: TVB Pyhrn-Priel/Raberger
Illustration einer Dame mit Sonnenbrille am Kopf und einem weißem Poloshirt.

Dürfen wir vorstellen?

FRANZI-eure digitale Freizeitbegleiterin!

Kennt ihr eigentlich schon unsere FRANZI? Sie ist ein echtes Organisationsgenie und weiß stets, was in Windischgarsten und den anderen Gemeinden gerade angesagt ist!

Egal ob Kultur- und Sportveranstaltungen, Ausflugstipps, kulinarische Empfehlungen, aktuelle Öffnungszeiten oder Wettervorhersagen: FRANZI, die neue Web-App der Urlaubsregion Pyhrn-Priel hat sämtliche Termine und Locations parat, lässt sich gemäß eurer Interessen und Vorlieben voreinstellen und ist blitzschnell am Startbildschirm installiert.

Übrigens: FRANZI kann nicht nur eure Pyhrn-Priel Cards speichern, sondern auch Langlauf-Saisonkarten oder die neue MitarbeiterInnen-Karte! So habt ihr sie alle auf dem Handy, wenn ihr sie braucht!

Lust, FRANZI einmal persönlich kennenzulernen?

Dann schaut einfach auf der Webseite vorbei:

zu Franzi
© Hand mit einem Handy!
Hand mit einem Handy!
© Urlaubsgutschein Pyhrn-Priel | Foto: TVB Pyhrn-Priel
 Abbildung eine Urlaubsgutschein Pyhrn-Priel.

Last Minute-Ideen

„Aus der Region, für die Region“, so lautet unser Motto – und das natürlich auch zu Weihnachten. Deshalb unser Tipp: Pures Einkaufsvergnügen schenkt ihr am besten mit den Pyhrn-Priel-Gutscheinen!

Einlösbar bei rund 100 Mitgliedsbetrieben bieten sie für jede:n garantiert das Richtige.

Und das Tolle daran: Die Wertschöpfung bleibt bei unseren regionalen Kaufleuten, Dienstleister:innen und sonstigen Gewerbetreibenden – also bei denen, die unsere Gemeinden lebendig halten und die noch richtigen, persönlichen Service bieten.

Das ultimative Präsent für alle, die jetzt im Winter schon vom nächsten Sommer träumen: die PyhrnPriel SaisonCard!

Von 22. April bis 1. November 2023 gültig, lassen sich mit ihr unzählige Outdoor- und Freizeiterlebnisse entweder kostenlos oder zu stark reduzierten Preisen nutzen.

Das derzeit rund 70 Leistungen umfassende Angebot soll pünktlich zur nächsten Saison noch weiter ausgebaut werden.

Mehr Infos:

zum Shop
© Pyhrn-Priel SaisonCard
 Abbildung der Pyhrn-Priel SaisonCard

Schon gehört?

Zahlen & Fakten aus der Urlaubsregion Pyhrn-Priel

Rund 1.500.000 Mal wird unsere Website urlaubsregion-pyhrn-priel.at im Jahr angeklickt. 70 % der Zugriffe erfolgen von Mobilgeräten.

44 Personen haben es bis heute geschafft, alle 14 Achttausender der Welt zu besteigen. „Nur“ 17 von ihnen ist dies ohne zusätzlichen Sauerstoff gelungen. Eine von ihnen ist unsere Gerlinde Kaltenbrunner! Im Museum „Zwischen Himmel und Erde – Gerlinde Kaltenbrunner und die Welt der 8000er“ in Spital am Pyhrn erfahrt ihr mehr.

115 km Länge und 1.850 Höhenmeter: Die Pyhrn-Priel Panoramarunde ist unser ganzer Stolz! Sie gilt als eine der längsten und schönsten (E)-Biketouren in der Region und führt auf verkehrsarmen Nebenstraßen durch alle 9 Gemeinden.

UNSER TIPP: Jetzt schon ans nächste Frühjahr denken und auf dem Heimtrainer oder beim Wintersporteln die Wadeln in Schwung halten!

Insgesamt 200.000 Mal wurden die Pyhrn-Priel Cards in der letzten Saison vorgelegt. Heuer waren sie bei rund 70 Leistungspartnern gültig und gewährten Einheimischen und Urlaubsgästen attraktive Vergünstigungen oder sogar kostenfreie Inklusivleistungen.

Mit jeweils knapp 110 km2 Fläche sind die Gemeinden Spital am Pyhrn, Rosenau am Hengstpaß und Klaus an der Pyhrnbahn – Steyrling ungefähr gleich groß.

Wahr oder gut erfunden?

 

A: Um Skifahren Anfang des 20 Jahrhunderts, populärer zu machen, war in Oberösterreich sogar ein „Oben ohne-Modell“ mit nacktem Oberkörper unterwegs.

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Richtig! -Prof. Gregor Goldbacher, Skipionier aus Steyr, gründete 1898 eine Schüler-Skiriege und 1905 dann den Skiklub Telemark, der häufig in den Ennstaler Bergen unterwegs war. Um zu zeigen, wie angenehm das Skifahren ist, fuhr der Herr Professor bei seinen Skivorführungen häufig mit nacktem Oberkörper.

 

B: Der erste Skilift Oberösterreichs befand sich einst beim heutigen Landhotel Gressenbauer.

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Falsch! - Der erste Skilift in Oberösterreich wurde am Feuerkogel im Salzkammergut errichtet und 1933 in Betrieb genommen. Beim Gressenbauer in Hinterstoder stand ab 1948 ein „Schlittenlift mit Haltestange“, der als Aufstiegshilfe für Skifahrer diente. Er war 230 m lang, absolvierte einen Höhenunterschied von 82 m und galt als zweiter Skilift des Landes.

 

C: Die allererste Snowboard-Weltmeisterin lebt in Hinterstoder.

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Richtig! - 1986 gewann Marianne Fruhmann aus Hinterstoder in Vermont (USA) die erste Snowboard-Weltmeisterschaft! Ihr Bruder Ricky Fruhmann, später Chef vom Vitalhotel Stoderhof, gewann in den Jahren 1988 und 1989 in Colorado übrigens den Titel als Snowboard-Vizeweltmeister.

© Foto Pyhrn-Priel Tourismus GmbH/Florian Lierzer: Skitour am Warscheneck in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Skitourengeher beim Aufstieg zwischen verschneiten Felswänden im Gebiet des Warschenecks in der Urlaubsregion Pyhnr-Priel.

Auf Tour gebracht!

„In unserer Natur“ – so lautet eine richtungsweisende Initiative, die das Land Oberösterreich mit diversen Tourismus-, Alpin- und Umweltschutzorganisationen entwickelt hat. Als wichtiges Pilotprojekt für unsere Region gilt ein innovatives Skitourenlenkungskonzept, dessen Umsetzung noch in diesem Winter startet. Neue Systeme zur Parkraumbewirtschaftung und Skitouren-Beschilderungen sollen eine bessere Lenkung und damit auch eine Entzerrung der Besucherströme ermöglichen.

Der Trend zum Skitourengehen ist ungebrochen – und erfordert Maßnahmen, die ein harmonisches Miteinander von Grundstücksbesitzer:innen, Jäger:innen, Förster:innen und Wintersportler:innen ermöglichen. Daher haben Landeshauptmann-Stellvertreter und Naturschutzreferent Manfred Haimbuchner, Wirtschafts- und TourismusLandesrat Markus Achleitner sowie AgrarLandesrätin Michaela Langer-Weninger am 12. Dezember im JUFA-Hotel Spital am Pyhrn die landesweite Initiative „In unserer Natur“ präsentiert.

In einem gemeinsamen Manifest, das unter der Projektleitung des Oberösterreich Tourismus entstand, verpflichten sich 13 Organisationen und Vereine zu Zusammenarbeit, konstruktivem Dialog und Interessenausgleich. Basis der gemeinsamen Arbeit ist das Bekenntnis zur Bewahrung des Zugangs zur Natur für Freizeit und Erholung bei gleichzeitigem Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzes von Lebensräumen und Arten. In der praktischen Umsetzung werden Konzepte und Maßnahmen in den Bereichen Besucherlenkung, Daten- und Wegemanagement sowie Kommunikation, Bewusstseinsbildung und Fair-Play-Regeln in der Natur erarbeitet und umgesetzt.

Und was bedeutet das für unsere Region?
Einerseits wird in den Bereichen Wurzeralm und Bosruckhütte ein mit der Firma Green Sports, alpenweit einer der führenden Anbieter im Bereich Sportanlagen und -beschilderungen, entwickeltes Wegweisekonzept im Gelände umgesetzt. Weitere Skitourenbeschilderungen folgen dann im kommenden Winter. Parallel dazu wird an den SkitourenAusgangspunkten in den Gemeinden Spital am Pyhrn und Rosenau am Hengstpaß mit der Parkraumbewirtschaftung begonnen. Sie tritt mit 1.1.2023 in Kraft. Besucher:innen können sich ihr Ticket bereits bequem von zu Hause im Webshop sichern.

Allen, die an diesem umfangreichen Projekt beteiligt waren, gilt unser herzlicher Dank. Den Tourengeher:innen und Wintersportler:innen wünschen wir unvergessliche Stunden in unseren Bergen!

Mehr Infos:

in unserer Natur

Parkraumbewirtschaftung in Spital am Pyhrn & Rosenau am Hengstpaß

Zeitraum: ab 01.01.2023

Tagestickets sind für EUR 6,- im TVB-Onlineshop erhältlich. Tickets für mehrere Tage lassen sich dabei auf die gewünschten Termine vordatieren.

zum Parkticket

Jahrestickets zum Vorteilspeis könnt ihr zu den bekannten Öffnungszeiten direkt in dem Gemeindeamt Spital am Pyhrn  erwerben

zum Jahresticket
© Biathlonwettbewerb 2019 in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Die Athleten liegen auf den Matten und schießen auf das Ziel.
© Biathlonwettbewerb in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Ein Athlet liegt schusssicher auf der Matte an der Schiessstation bei der Biatlohnstrecke.

Biathlon Zentrum Rosenau, eine unendliche Geschichte?

Drei Jahre ist es jetzt her, dass Landesrat Markus Achleitner drei Millionen Euro in Aussicht stellte, um die bestehende Biathlonanlage in Rosenau am Hengstpaß nach modernsten Standards zu sanieren und so zu erweitern, dass sie ihrer Bedeutung für die oberösterreichische Nachwuchsförderung gerecht wird. Passiert ist seitdem nichts …

Viel (und heiß) wurde diskutiert, als 2019 bekannt wurde, dass es Pläne zur langfristigen Sicherung und zum Ausbau der Biathlonanlage Rosenau gibt. Viele Argumente der Gegner des Projekts sind für uns als TVB aber nicht nachvollziehbar.

So wird beispielsweise behauptet, dass die Erweiterung zu einem enormen zusätzlichen Verkehrsaufkommen führen wird.

Schaut man sich die Situation vor Ort einmal genauer an, stellt man schnell fest, dass es sich bei den Hauptnutzern der Anlage primär um die Sportvolksschule Rosenau am Hengstpaß, die Neue SkiMittelschule Windischgarsten sowie einige andere Schulen aus Oberösterreich und der angrenzenden Steiermark handelt.

Selbst wenn alle bereits hier trainierenden Schulen künftig doppelt so oft kommen würden wie bisher, ist von einem maximalen Zusatzaufkommen von nicht mehr als 1 bis 2 Bussen täglich auszugehen.

Sehr irreführend ist auch die Vermischung von Umwidmung und Erweiterung. Ja, es braucht eine Umwidmung von ca. 11 Hektar Land. Diese Fläche soll allerdings nicht – wie in einem Presseartikel angedeutet – zubetoniert werden, sondern hauptsächlich der Beschneiung und der Verlängerung der bestehenden künstlichen Laufstrecke von 800 m auf 2.500 m dienen. Dafür würde weniger als 1 Hektar Land naturfreundlich umgestaltet.

Die verbleibenden 10 Hektar bleiben von der Umwidmung völlig unberührt, was jedoch ebenso unerwähnt bleibt, wie die Tatsache, dass die zumeist jugendlichen Nachwuchssportler:innen auf der neuen Laufstrecke enorm verbesserte Bedingungen fürs Sommertraining vorfinden würden.

Worüber außerdem nicht gesprochen wird ist die Tatsache, dass auf die Gemeinde Rosenau eine enorme finanzielle Belastung zukommen würde, wenn die Biathlonanlage aufgelassen und durch die Gemeinde rückgebaut werden müsste.

Sollte diese einzigartige Wintersporteinrichtung für immer verloren gehen, dann wäre das aber nicht nur ein finanzielles Desaster, sondern auch ein riesiger Imageverlust! Denn das Biathlon Zentrum Rosenau ist seit seiner Gründung nicht nur ein Gewinn für den Sport, sondern auch für die gesamte Region, die international einen guten Ruf als Trainingsort für Top-Mannschaften genießt: die Innerrosenau als bedeutende Ski-NordischDestination und, nur wenige Kilometer davon entfernt, Hinterstoder als Ski-AlpinEldorado. Ein solches Angebot gibt es nur selten und hat einen unbezahlbaren Mehrwert!

Es stammen aber auch sehr viele gute Leistungssportler:innen direkt aus PyhrnPriel, die ihre Karrieren in jungen Jahren in Rosenau begonnen haben. Wenn wir die Anlage verlieren, dann trifft es eben auch unseren Nachwuchs, auf den wir so stolz sind! Gemeinsam mit den Schulen, dem OÖ Landesskiverband und der Sektion Biathlon der UNION Windischgarsten sowie dem ASVÖ Rosenau/Edlbach stehen wir als TVB daher uneingeschränkt hinter diesem Projekt und hoffen, dass es schon bald realisiert werden kann.