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Presenter Anprobe - Foto: TVB Pyhrn-Priel/Florian Lierzer

Alle Welt schaut auf sie

Was für eine Freude!

Nach 2016 ist es nun wieder soweit: Zum zehnten Mal wird diesen Winter in Hinterstoder ein Weltcuprennen durchgeführt – eigentlich sind es zwei Rennen, ein Herren Super-G und eine Alpine Kombination. Ca. 100 Athleten aus ca. 20 Nationen rittern beim AUDI FIS SKI Weltcup von 29.2. bis 1.3.2020 um die besten Plätze am Stockerl. Hinterstoder gilt als der kleinste Weltcup-Ort der Welt, aber er wartet mit einem ziemlich großen Rahmenprogramm auf, Weltcup-Party inklusive. Auch die Hannes-Trinkl-Piste hat es in sich – sie gilt unter Rennprofis als eine der herausfordernsten überhaupt, dank ihrer großen Höhendifferenz, ihrer spektakulären Wellen und ihrer Steilhänge mit Maximalneigungen.

 

Die Region Pyhrn-Priel und ihre Berge stehen mit dem Weltcup-Rennen im Winter 2020 in Hinterstoder im internationalen Scheinwerferlicht. Damit sich die Besucher und die Athleten aus aller Welt vor und während des Rennens wohlfühlen und zurechtfinden, setzt das Organisationskomitee auf sechs junge „Presenter“. Magdalena Rieser, 21, aus Windischgarsten, ist eine von ihnen.

Das eigens designte Dirndl passt gut, das Lachen auch: Magdalena Rieser (rechts) ist im Presenterteam, ihre beste Freundin Judith (links) auch. Gemeinsam mit einer dritten jungen Frau und drei jungen Männern aus der Region presenten sie, was das Zeug hält.

Weltcup-Presenterinen - Foto: TVB Pyhrn-Priel/Florian Lierzer

Magdalena, was haben Presenter für Aufgaben?
MAGDALENA:
Viel lächeln! (lacht)

Ist das alles?
Natürlich nicht! Wir sind am Rennwochenende für die Athleten da, im Rahmen der Startnummernvergabe und der Siegerehrung etwa – und auch für die Gäste und Besucher, als Ansprechpartner vor Ort für Fragen aller Art.

Also doch nicht nur viel lächeln …
So ist es! Es gilt, nicht nur freundlich, sondern auch kompetent zu sein, auf Deutsch und auf Englisch Antwort zu wissen. Wir arbeiten außerdem bei Social Media mit. Und wir informieren über das Weltcup-Rennen im Vorfeld bei verschiedenen Events – als Botschafter aus der Region quasi.

Worauf freust du dich am meisten?
Auf das Weltcup-Ambiente in Hinterstoder … das letzte Mal war ich im Zuschauerraum mit dabei, vor vier Jahren, als Besucherin. Die Stimmung war wirklich einzigartig! Jetzt lerne ich den Weltcup von einer ganz anderen Seite kennen. Es ist spannend, zu sehen, was sich da alles hinter den Kulissen abspielt, welche Vorbereitungsarbeiten dafür notwendig sind, da arbeiten einige Menschen schon seit Monaten, wenn nicht seit Jahren darauf hin. Auf die Schistars freue ich mich natürlich auch (lacht).

Weltcup-Presenterin Magdalena Rieser - Foto: TVB Pyhrn-Priel/Florian Lierzer

Der Weltcup ist ein Schaufenster, wodurch die Welt einen Einblick bekommt, wie schön es hier ist.
Magdalena Rieser

Marcel Hirscher hat ja abgeschwungen, gibt es einen Star, dem du diesmal besonders die Daumen drückst?
Dem Vincent Kriechmayr – der ist bei uns in Windischgarsten in die Schihauptschule gegangen.

Fährst du selbst auch Schi?
Ja, klar, auf der Wurzeralm und auf der Höss. Die Trinkl-Abfahrt bin ich schon zigmal heruntergefahren, aber nicht so rasend schnell wie die Profis. Ich bin eher eine Genussfahrerin. Auch Schitouren gehe ich gerne.

Und im Sommer?
Auf die Berge! Der Schrocken ist mein Lieblingsgipfel. Und am Rennrad bin ich auch gern unterwegs. Es gibt so viel zu tun, unsere Region ist so vielfältig. Sie wird auch immer internationaler, man hört immer mehr Tschechen, Holländer, Amerikaner und auch Italiener. Ich mag das.

Was denkst du, zieht die Menschen an?
Die Landschaft, die Berge, die Möglichkeiten, die es hier gibt, seinen Urlaub zu genießen. Und dass es trotzdem familiär ist hier, ursprünglich.

Am Weltcup-Wochenende werden bis zu 40.000 Besucher erwartet. Dann ist es für ein paar Tage vorbei mit familiär …
Das stimmt, aber Weltcup ist nur ein Wochenende und nur alle paar Jahre. Wenn es öfter wäre, wäre es vielleicht zu viel für so einen kleinen Ort wie Hinterstoder. So aber ist es gut für die ganze Region – es ist eine Bühne, ein Schaufenster, durch das die Welt einen Einblick bekommt, wie schön es bei uns ist.

Also im Presenten bist du schon wirklich gut. Was machst du eigentlich, wenn du nicht Presenterin bist?
Ich studiere in Steyr Physiotherapie. Auch von daher ist es spannend zu sehen, wie so ein Profisport-Rennen abläuft. Physiotherapeuten sind da bestimmt auch gefragt!

 

Vielen Dank für die Bereitstellung dieses Beitrages an:

Michael Leithinger
als Redakteur der GOOD TIMES

INTERSPORT Pachleitner
als Herausgeber der GOOD TIMES