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Schiederweiher | Foto: Gemeinde Hinterstoder
Schiederweiher Hinterstoder - Foto: TVB Pyhrn-Priel/Sulzbacher
Schiederweiher Hinterstoder - Foto: TVB Pyhrn-Priel/Sulzbacher

Geschichte des Schiederweihers

Der Schiederweiher wurde 1897 bis 1902 von k. & k. Hofbaumeister Johann Schieder von Friedrich Eckbrecht Graf von Dürkheim-Montmartin errichtet.

Um der zunehmenden Verlandung und Veralgung Einhalt zu gebieten, wurde von der Gemeinde Hinterstoder mit Unterstützung der öffentlichen Hand und dem Eigentümer, Carl Herzog von Württemberg, in den Wintermonaten 2004/05 ein umfangreiches Sanierungsprojekt durchgeführt.

Die Wehranlage des Schiederweiher beim Zulauf samt Einlaufbauwerk wurden erneuert. Entlang des Dammes errichtete man Ufersicherungen und stellte das Wehr beim Auslauf nach den ursprünglichen Plänen wieder her. Entlang des bekannten Polsterlucken-Wanderweges wurden Sicherungsmaßnahmen vorgenommen und eine Aussichtsplattform gestaltet.

Im Herbst 2018 ging der Schiederweiher aus der ORF2-Liveshow „9 Plätze – 9 Schätze“ als klarer Österreich-Sieger hervor!

Bei den Ausbaggerungsarbeiten vom Schiederweiher fielen beträchtliche Schlammmengen von rund 11.000 m3 an, die im Einvernehmen mit der Wasserrechts-, Forst- und Naturschutzbehörde auf umliegende Flächen verfrachtet wurden. Bei den Sanierungsarbeiten lag das Hauptaugenmerk auf ökologischer Verträglichkeit – so blieben die Schilfgürtel und Flachuferbereiche weitgehend unberührt.

Der Fischbestand im Schiederweiher wurde vor Beginn der Sanierungsarbeiten mittels Netzfischerei erheblich reduziert. Die verbleibenden Fische wurden zum Großteil in einen Nahe gelegenen Teich zur Überwinterung gebracht, der Rest bei der Öffnung des Wehres in die Steyr „entlassen“. Ungebetene Gäste (Fischotter) haben die Fische im Winterungsteich um zwei Drittel reduziert. Ein Großteil der im Sediment lebenden Fischnahrung ging durch die Ausbaggerung verloren.

Im Schiederweiher wird nunmehr der Fischbestand mit heimischen, standortgerechten Jungfischen – Bachforellen aus der Region (Urforelle) sowie Reinanken und Seesaiblingen – neu aufgebaut. Die ökologische Vielfalt wird mit Kleinfischen (Elritzen) und Krebsen (Edelkrebs, Steinkrebs) gewahrt.